Kategorie: Allgemein

  • Erfolgreicher Abschluss des Drehleiterlehrgangs bei der Feuerwehr Gerstetten

    Erfolgreicher Abschluss des Drehleiterlehrgangs bei der Feuerwehr Gerstetten

    Im Oktober fand bei der Feuerwehr Gerstetten ein Lehrgang für Drehleitermaschinisten statt, an dem acht engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abteilung Gerstetten dabei waren. Trotz wechselhaften Wetters stellten sich die Feuerwehrangehörigen motiviert den theoretischen und praktischen Herausforderungen rund um den Umgang mit der Drehleiter.

    Im Verlauf des Lehrgangs lernten die Teilnehmer alles, was im Einsatz entscheidend ist, um das Fahrzeug sicher und zügig in Betrieb zu nehmen. Dazu gehören insbesondere das richtige Aufstellen der Drehleiter, das Arbeiten in unterschiedlichen Einsatzsituationen sowie die sichere Rettung von Personen aus Gebäuden.

    Neben der Personenrettung wurde auch der Einsatz bei Bränden sowie die Rettung aus Höhen und Tiefen intensiv trainiert. Theorie und Praxis ergänzten sich dabei optimal, sodass die Teilnehmer bestens auf zukünftige Einsätze vorbereitet sind.

    Am 24. Oktober konnten schließlich alle acht Teilnehmer erfolgreich die schriftliche und praktische Prüfung absolvieren und den Lehrgang mit Erfolg abschließen.

    Die Feuerwehr Gerstetten gratuliert allen neuen Drehleitermaschinisten herzlich zur bestandenen Ausbildung und bedankt sich bei den Ausbildern.

  • Hauptübung der Abteilung Gerstetten

    Hauptübung der Abteilung Gerstetten

    Großbrand in einer Gerstetter Zimmerei – Menschenrettung über Drehleiter erforderlich, eine Person  in der Zimmerei vermisst. Unter Atemschutz wurde die Suche im Gebäude eingeleitet, während weitere Trupps das Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhinderten. Beim Rückzug des Atemschutztrupps aus dem verrauchten Gebäude, kam es zum Notfall – ein  Sicherungstrupp leitete die Rettung des verunfallten Kameraden ein. Zusätzliche Erschwernis stellten die schwierigen Wasserverhältnisse vor Ort dar, was eine Wasserförderung über lange Strecken als Konsequenz bedeutete!

    Was sich liest wie der Bericht über einen folgenschweren Einsatz, ist glücklicherweise nur das Szenario der diesjährigen Hauptübung. So fernab der Realität ist es dann doch nicht! Und genau darum geht es – Worst Case Szenarien zu üben, um im Ernstfall genau dafür gewappnet zu sein.

    Insgesamt waren 45 Kameradinnen und Kameraden Teil der Übung. Darunter auch die Kameraden unserer Löschgruppe Sontbergen mit ihrem Löschanhänger.

  • Hauptübung 2025 in Heldenfingen

    Hauptübung 2025 in Heldenfingen

    Ein voller Erfolg! war die diesjährige Abteilungshauptübung in Heldenfingen, bei der die Einsatzabteilung gemeinsam mit Ihrer Jugendgruppe, der Drehleiter aus Gerstetten und dem DRK Ortsverein gezeigt hat, was Teamwork bedeutet.

    Das Szenario war ein Werkstattbrand mit Ausbreitung auf eine Scheune. Sechs Personen mussten gerettet werden – unter realistischen Bedingungen mit viel Nebel und Action!

    Alle haben professionell zusammengearbeitet – von der Menschenrettung über die Brandbekämpfung bis hin zur Patientenversorgung.

    Danke an alle Beteiligten, Zuschauer und besonders an unseren Bürgermeister @matthias.heisler für die wertschätzenden Worte!

    Zum Abschluss gab’s „Leberkäsweckle“, Mitmachaktionen für Groß & Klein, Drehleiter-Fahrten, Strahlrohr-Action und ein kleines Geschenk für die Kinder.

  • Abschied und große Projekte bei der Feuerwehr Gerstetten

    Abschied und große Projekte bei der Feuerwehr Gerstetten

    Am Freitag, 21. März 2025 eröffnete Kommandant Alexander Jooß um 20:04 Uhr die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten im Saal des Feuerwehr Gerätehauses in Gerstetten.

    Neben den Kameraden der Einsatz-Abteilungen, der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- & Ehrenabteilung begrüßte Jooß die anwesenden Gäste.

    Der Personalstand sei zufriedenstellend. Das Berichtsjahr wurde beendet mit 235 Aktiven, 96 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr sowie 83 Mitgliedern der Alters- & Ehrenabteilung.

    Die Zahl der Einsätze ist mit 69 wieder auf dem Niveau von 2022 und früher, was im Wesentlichen auf die reduzierten technischen Hilfen zurückzuführen ist, welche im Vorjahr durch Starkregen verursacht wurden. Die Anzahl der Einsätze würde aber wieder wett gemacht durch deren Qualität. So gab es beispielsweise in Gerstetten einen Dachstuhlbrand zu bekämpfen sowie in Gussenstadt den Großbrand bei der Firma Holzzentrum Muttscheller. Das Sachgebiet „Einsatzvorbereitung“ wird sich in den kommenden Monaten mit der Vorbereitung auf derartige Szenarien kümmern, so dass beispielsweise die Wasserversorgung kritischer Objekte im Gemeindegebiet vorgeplant ist und im Einsatzfall nur noch umgesetzt werden müsse.

    Der Ausbildungsstand der Mannschaft sei gut, jedoch braucht es eine noch größere Zahl an Atemschutzgeräteträgern, welche das Rückgrat einer Feuerwehr darstellen! Jooß appellierte an alle Kameraden die Übungsdienste zu besuchen, sich körperlich fit zu halten und die Einsatzbereitschaft als Atemschutzgeräteträger durch die Absolvierung der ärztlichen Untersuchung G26/3 und der jährlich fälligen Belastungsübung nachzugehen.

    Jugendfeuerwehr bekommt Löschfahrzeug

    Jugendwart Michael Bosch berichtete aus den Highlights des vergangenen Jahres, welche die Jugendgruppen in deren Übungen, Zeltlagern und Ausflügen erleben durften.

    Für den Betrieb der 5 Jugendgruppen stehen 37 Betreuer parat, welche neben dem aktiven Einsatzdienst wöchentlich oder 14-tägig die Jugendfeuerwehr betreiben – und dann auch noch teilweise Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal besuchen! Die Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 96 Mädchen und Jungen.

    In seinem Jahresrückblick berichtete Bosch ebenfalls von der Übergabe des Gussenstadter LF 8/6, welches Bürgermeister Roland Polaschek an der Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr symbolisch an die Jugendfeuerwehr als „eigenes Löschfahrzeug“ übergab. Es gibt nicht viele Kommunen, welche dem Nachwuchs ein solches Geschenk machen, umso mehr sei er sprachlos und es erfülle ihn mit Stolz, dass es „ausgerechnet“ die Gerstetter treffe!

    Altersabteilung ist viel Unterwegs

    Wilhelm Banzhaf berichtete über ein abwechslungsreiches Jahresprogramm der Alters- & Ehrenabteilung, welches bunt durchmischt war. Vom gemeinsamen Singen, Wandern über Vorträge bis zu gemeinsamer Einkehr in die Gastronomien der Umgebung ist für jeden etwas dabei. Weiterhin sehe sich die Gruppe gefordert hinsichtlich der Kontaktpflege der Feuerwehr-Senioren.

    Letzte Hauptversammlung für Bürgermeister Roland Polaschek

    Bürgermeister Roland Polaschek war sichtlich gerührt in seinem Grußwort, war es doch die letzte Hauptversammlung der Feuerwehr, bei welcher er in diesem Amt anwesend war. Die Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr, welche die Feuerwehr beispiellos an den Tag lege, ringe ihm immer wieder größte Anerkennung und Achtung ab. Er sei stolz, dass er die Kameraden stets im Rahmen des Möglichen unterstützen konnte, sei es in Punkto Ausbildung, Ausrüstung oder Unterkunft. Als eine der letzten Amtshandlungen als Bürgermeister konnte er für die Feuerwehr der am vergangenen Montag das LF 10 für die Abteilung Gussenstadt mit abholen. Damit schließe sich für ihn ein Kreis, war doch die erste Fahrzeugbeschaffung im Amt das LF 8/6 für die Abteilung Gussenstadt. Weniger erfreulich sei indes die Preisentwicklung gewesen. Damals hat das LF 8/6 noch 280.000 DM gekostet, heuer seien es 423.000 EUR. Die Entwicklung sei ebenfalls zutreffend auf für den anstehenden Ersatz des SW 2000 in Gerstetten. Die Ausschreibung hat ergeben, dass dieses Fahrzeug die Gemeinde voraussichtlich 505.000 EUR kosten wird. „Da musste ich schon schlucken, als ich das gelesen habe!“, so Polaschek. Nichtsdestotrotz wird er in seiner letzten Sitzung als Bürgermeister am 29. April 2025 dem Gemeinderat die Beschaffung dieses Fahrzeuges empfehlen!

    Verabschiedung

    Nachdem sich Bürgermeister Polaschek gesetzt hatte und Kommandant Alexander Jooß wieder ans Rednerpult trat, musste Polaschek aber nochmals nach vorn. Die Feuerwehr möchte ihn „nicht einfach so ziehen lassen“. Im Archiv der Schriftführer fand sich ein Protokoll des Feuerwehr-Gesamtausschusses vom 29.03.1994. Unter dem Tagesordnungspunkt 12 findet sich eine Aussage des damals frisch gewählten Bürgermeisters Polaschek, dass die Feuerwehr für ihn einen hohen Stellenwert habe und er stets gesprächsbereit und ein fairer Partner für die Feuerwehr sein werde“. „Polaschek habe Wort gehalten“, so Jooß. In seiner Amtszeit hat er insgesamt 13 von 15 Fahrzeugen der Feuerwehr Gerstetten beschafft nebst Einsatzkleidung, Anzüge, Tagesdienstkleidung, und vielen anderen Ausrüstungsgegenständen. Auch wenn der Haushalt mal knapp gewesen sei, habe die Feuerwehr immer auf ihn zählen können und wurde mit neuester Technik ausgestattet. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung erhielt Polaschek zwei gerahmte, großformatige Fotos. Abgelichtet wurden als Gruppenbild alle Kameraden, mit denen Polaschek in seiner Amtszeit zu tun hatte als Kommandanten & Stellvertreter, Abteilungskommandanten und deren Stellvertreter, Jugendwarte, sowie dem Feuerwehr-Gesamtausschuss. Ein zweites Bild zeigte alle Fahrzeuge, die Polaschek beschafft hatte. Als Polaschek die Geschenke entgegennahm, erhoben sich alle Kameraden mit lang anhaltendem Applaus.

    Neues aus dem Landkreis und der Welt

    Kreisbrandmeister Michael Zimmermann berichtete von den Änderungen bei der Feuerwehr-Förderung. Die einzelnen Projekte werden seit Jahresbeginn vom Land höher gefördert, was bei gleichbleibenden Finanzmitteln aber zwangsläufig dazu führe, dass nicht mehr alle Maßnahmen berücksichtigt werden können. Für den Neubau der Wache Gerstetten sei dies aber unzutreffend. Nicht, weil er selbst ein Gerstetter sei, sondern weil Baumaßnahmen im Landkreis bei ihm oberste Priorität haben. Es sei ein bedeutendes Projekt, wenn nicht gar das wichtigste Projekt im laufenden Jahr im Landkreis!

    Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, Hans-Frieder Eberhardt, war in seinem Grußwort sorgenvoll. Die Geschicke um uns herum auf der ganzen Welt, führen zu sorgenvollen Gesichtern. Diese massiven Veränderungen bringen aber auch neue Chancen mit sich, die man nutzen müsse. Die 500 Mio € Sondervermögen, von denen 100 Mio € an die Länder fließen sollen, lassen die Hoffnung zu, dass der Zivil- & Bevölkerungsschutz wieder mehr finanzielle Unterstützung bekommen wird. Die föderalen Strukturen indes lassen eine deutschlandweite einheitliche Umsetzung nicht erhoffen.

    Ehrungen und Lehrgänge

    Das Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Bronze (für 15 Dienstjahre) erhielten:

    Tobias Auer, Michael Bosch, Max Hartmann, Daniel Hollmann, Benjamin Jooß, Manuel Jooß, Simon Junginger, Alexander Köpf, Alexander Ruoff, Mirko Stollenwerk, Katja Tschierschke, Jakob Willer und Tobias Wörner

    Das Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Silber (für 25 Dienstjahre) erhielten:

    Matthias Briem, Sven Kleiner, Wolfgang Pflanz, Tobias Schädler

    Das Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Gold (für 40 Dienstjahre) erhielten:

    Abbas Günes, Bernd Jooß, Helmut Kälbling

    Folgende Lehrgänge wurden an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal absolviert:

    Gerätewart: Christoph Schauber

    Gruppenführer: Max Frisch und Simon Junginger

    Zugführer: Jonas Mauthner

    Verbandsführer: Wolfgang Chodura

  • DOMIA ET QUA

    DOMIA ET QUA