Kategorie: Gerstetten

  • Geborstene Glasscheibe alarmiert Bewohner – Fassadenbrand an Holzhaus

    Geborstene Glasscheibe alarmiert Bewohner – Fassadenbrand an Holzhaus

    In der Nacht auf Donnerstag kam es zu einem Brand an der Fassade eines Holzhauses in der Charlottenstraße in Gerstetten. Mutmaßlich hatte sich im Freien gelagerte Asche in einem Blecheimer entzündet. Das Feuer ist dabei rasend auf die Gebäudefassade übergegriffen.

    Durch eine berstende Glasscheibe wurden die Bewohner auf das Feuer aufmerksam und leiteten umgehend erste eigene Löschmaßnahmen ein. Dadurch konnte der Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr stark eingegrenzt und größerer Schaden verhindert werden.

    Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit einem Löschrohr vor. Um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können, wurde die Fassadenverkleidung geöffnet. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte den angrenzenden Dachbereich auf eine mögliche Brandausbreitung.

    Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei, der Rettungsdienst sowie der DRK Ortsverein Gerstetten vor Ort. Verletzt wurde niemand, an der Fassade entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

  • Feuerwehr doppelt gefordert – Schmorbrand in Verteilerkasten & ausgelöster Heimrauchmelder

    Feuerwehr doppelt gefordert – Schmorbrand in Verteilerkasten & ausgelöster Heimrauchmelder

    Nachdem die Feuerwehr Gerstetten bereits am Vormittag zu einem Industriebetrieb ausrücken musste – dort hatte Staub die Brandmeldeanlage ausgelöst – folgten am späten Nachmittag zwei weitere Einsätze.

    Brandmeldealarm in Dettinger Lebensmittellager

    In einer Lagerhalle in Dettingen schlug ebenfalls die Brandmeldeanlage Alarm. Die ersten Einsatzkräfte stellten im betroffenen Bereich leichten Brandgeruch sowie eine leichte Verrauchung fest. Ursache war eine durchgebrannte Sicherung in einem Verteilerkasten. Das Feuer war selbst erloschen, sodass keine weiteren Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr notwendig waren. Der betreffende Bereich wurde an die Haustechnik übergeben und der Einsatz konnte zügig beendet werden.

    Ausgelöster Heimrauchmelder – Nachbarn reagieren vorbildlich

    Auf der Rückfahrt wurden die Kräfte der Abteilung Gerstetten zu einem weiteren Einsatz gerufen: Ein ausgelöster Hausrauchmelder sorgte für Besorgnis bei aufmerksamen Nachbarn. Die Ersterkundung über eine Steckleiter zeigte weder Rauch noch Flammen. In Absprache mit der Polizei wurde die Wohnungstür dennoch geöffnet. Vor Ort wurde lediglich ein piepender Rauchmelder ohne ersichtlichen Auslösegrund vorgefunden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

  • Spatenstich für die neue Feuerwehrwache in Gerstetten – Startschuss für ein Zukunftsprojekt

    Spatenstich für die neue Feuerwehrwache in Gerstetten – Startschuss für ein Zukunftsprojekt

    Gerstetten – Nach 15 Jahren intensiver Planung hat die Gemeinde Gerstetten einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit dem feierlichen Spatenstich wurde nun offiziell der Baubeginn für die neue Feuerwehrwache der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten eingeläutet. Das geplante Baukostenvolumen von 8,1 Millionen Euro markiert eine der größten kommunalen Investitionen der letzten Jahrzehnte – und ein starkes Zeichen für Sicherheit, Engagement und Zukunftsfähigkeit.

    Auf dem neuen Areal entsteht ein modernes Rettungszentrum, das nicht nur die Anforderungen der heutigen Feuerwehrarbeit erfüllt, sondern auch für zukünftige Herausforderungen ausgelegt ist. Neben zeitgemäßen Fahrzeughallen und Funktionsräumen wird es Platz für Ausbildung, Einsatztaktik und moderne Technik geben. Auch die zunehmende Bedeutung von Spezialaufgaben, wie die Vegetationsbrandbekämpfung, fließt in die Planung ein.

    Bürgermeister Matthias Heißler zeigte sich sichtlich bewegt von diesem lang erwarteten Moment:
    „Der heutige Spatenstich ist ein historischer Tag für Gerstetten. Ich freue mich, das von meinem Vorgänger Roland Polaschek angestoßene Projekt zu vollenden. Sein Engagement und seine hervorragende Vorarbeit haben den Weg für diesen Baubeginn überhaupt erst geebnet.“
    Heißler dankte zugleich den zahlreichen ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die sich über Jahre hinweg aktiv in die Planung eingebracht haben. „Ohne ihren Sachverstand und unermüdlichen Einsatz würde dieses Rettungszentrum nicht die Qualität haben, die wir heute realisieren können.“

    Auch Landrat Peter Polta würdigte in seiner Ansprache den Stellenwert des Projekts:
    „Es ist sehr erfreulich, dass es nun endlich losgeht und alle Zuschüsse bewilligt wurden. Die Feuerwehr Gerstetten ist ein wichtiger Baustein in der Gefahrenabwehr des Landkreises – besonders bei Großschadenslagen.“
    Polta kündigte zudem an, dass künftig eine gemeinsame Einheit zur Bekämpfung von Vegetationsbränden mit der Feuerwehr Steinheim aufgebaut und ausgebildet werden soll. „Dank des neuen Gerätehauses wird hierfür endlich der notwendige Platz vorhanden sein.“

    Für die Feuerwehr Gerstetten selbst bedeutet der Baubeginn viel mehr als nur ein neues Gebäude. Kommandant Alex Jooß brachte die Stimmung der Mannschaft auf den Punkt:
    „Wir sind überaus glücklich, dass es nun endlich losgeht. Dieser Neubau ist ein entscheidender Schritt für die Zukunft unserer Feuerwehr und ich bin froh wenn ich endlich den Schlüssel in der Hand halten kann.“

    Die Fertigstellung des neuen Rettungszentrums ist für Juli 2027 geplant. Bis dahin wird sichtbar werden, wie aus langjähriger Planung ein moderner, leistungsfähiger Standort für die Sicherheit der gesamten Region entsteht.

  • Erfolgreicher Abschluss des Drehleiterlehrgangs bei der Feuerwehr Gerstetten

    Erfolgreicher Abschluss des Drehleiterlehrgangs bei der Feuerwehr Gerstetten

    Im Oktober fand bei der Feuerwehr Gerstetten ein Lehrgang für Drehleitermaschinisten statt, an dem acht engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abteilung Gerstetten dabei waren. Trotz wechselhaften Wetters stellten sich die Feuerwehrangehörigen motiviert den theoretischen und praktischen Herausforderungen rund um den Umgang mit der Drehleiter.

    Im Verlauf des Lehrgangs lernten die Teilnehmer alles, was im Einsatz entscheidend ist, um das Fahrzeug sicher und zügig in Betrieb zu nehmen. Dazu gehören insbesondere das richtige Aufstellen der Drehleiter, das Arbeiten in unterschiedlichen Einsatzsituationen sowie die sichere Rettung von Personen aus Gebäuden.

    Neben der Personenrettung wurde auch der Einsatz bei Bränden sowie die Rettung aus Höhen und Tiefen intensiv trainiert. Theorie und Praxis ergänzten sich dabei optimal, sodass die Teilnehmer bestens auf zukünftige Einsätze vorbereitet sind.

    Am 24. Oktober konnten schließlich alle acht Teilnehmer erfolgreich die schriftliche und praktische Prüfung absolvieren und den Lehrgang mit Erfolg abschließen.

    Die Feuerwehr Gerstetten gratuliert allen neuen Drehleitermaschinisten herzlich zur bestandenen Ausbildung und bedankt sich bei den Ausbildern.

  • Feuerwehr im Einsatz in Heldenfingen

    Feuerwehr im Einsatz in Heldenfingen

    Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Bürogebäude eines Industriebetriebs alarmiert.

    Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich. Da sich der Rauchmelder in einer Zwischendecke befand, wurde die Revisionsklappe geöffnet und der Bereich mithilfe einer Leiter überprüft.

    Es konnten weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Nach der Kontrolle wurde das Gebäude wieder an den Betreiber übergeben.