Kategorie: Gussenstadt

  • Zimmerbrand in Gussenstadt – Bewohner retten sich rechtzeitig ins Freie

    Zimmerbrand in Gussenstadt – Bewohner retten sich rechtzeitig ins Freie

    Am Donnerstag Nachmittag gegen 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr aus Gerstetten und Gussenstadt zu einem Zimmerbrand nach Gussenstadt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine Rauchentwicklung aus dem Gebäude erkennbar.

    Die Bewohner konnten das Haus noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig und unverletzt verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend in das Gebäude vor, um den Brandherd zu lokalisieren und die Löschmaßnahmen einzuleiten.

    Der Brand war in einem Zimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten dort Einrichtungsgegenstände in Brand. Mehrere Möbelstücke sowie Teile der Zimmerdecke wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.

    Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der beginnende Zimmerbrand rasch gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

  • Hauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Gerstetten

    Hauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Gerstetten

    Am 20. März fand die diesjährige Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten statt. Kommandant Alexander Jooß konnte neben zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung auch die Altersabteilung begrüßen. Als Gäste waren Bürgermeister Heisler, Kreisbrandmeister Zimmermann sowie der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Heidenheim, Thomas Jooß, anwesend. Zudem nahmen einige Gemeinderäte sowie Vertreter der Polizei an der Versammlung teil.

    In seinem Tätigkeitsbericht blickte Kommandant Jooß auf ein einsatzreiches Jahr mit insgesamt 69 Alarmierungen zurück. Mit aktuell 229 Mitgliedern in der Einsatzabteilung, darunter 20 Frauen, sei die Feuerwehr personell solide aufgestellt. Besonders erfreulich entwickelte sich die Jugendfeuerwehr, die mit 98 Mitgliedern – davon 22 weiblich – zu den größten in der Region zählt.

    Im Anschluss berichtete Jugendfeuerwehrwart Michael Bosch über die vielfältigen Aktivitäten der Nachwuchsabteilung. Auch die Altersabteilung konnte auf ein abwechslungsreiches Jahr zurückblicken. Deren Leiter, Wilhelm Banzhaf, organisiert seit über 25 Jahren ein attraktives Programm. Die Feuerwehrführung dankte ihm im Namen aller Kameradinnen und Kameraden ausdrücklich für sein langjähriges Engagement.

    Kreisbrandmeister Zimmermann lobte die gute Zusammenarbeit und ging auf aktuelle Themen im Landkreis und auf Landesebene ein. Gleichzeitig kündigte er an, zur Mitte des Jahres zur Berufsfeuerwehr Stuttgart zurückzukehren. Für seinen überdurchschnittlichen Einsatz für die Feuerwehren im Landkreis sprachen ihm Bürgermeister Heisler und die Feuerwehr ihren besonderen Dank aus.

    Bürgermeister Heisler würdigte in seinem Grußwort den Einsatz aller Feuerwehrangehörigen und zeigte sich stolz auf die schlagkräftige und leistungsfähige Feuerwehr Gerstetten. Besonders in seinem ersten Amtsjahr habe er die Wehr als verlässlichen Partner kennengelernt und freue sich auf die weitere Zusammenarbeit.

    Im Rahmen der Hauptversammlung wurden folgende Ehrungen durchgeführt:

    Für 15 Jahre Feuerwehrdienst wurden Christoph Hahn, Timmy Burger, Michael Preißing, Anna-Katharina Hieber und Patrick Wintermantel ausgezeichnet. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Thomas Kolb, Jürgen Bosch und Thomas Häcker eine Ehrung.

    Der Kreisfeuerwehrverband Heidenheim verlieh zudem in Würdigung besonderer Leistungen das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverband an Wolfgang Chodura und Thomas Briem. Für sein überdurchschnittliches Engagement wurde Timo Schmid mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet.

    Darüber hinaus standen Beförderungen auf der Tagesordnung. Aufgrund ihrer Dienstzeit und erfolgreich absolvierter Lehrgänge wurden folgende Kameraden befördert:

    Löschmeister: Manuel Mack, Uwe Klein, Lukas Kastler

    Oberlöschmeister: Kai Grotz, Timo Schmid, Wolfgang Bosch

    Oberbrandmeister: Alexander Jooß, Jan Kupferschmid, Marc Zimmermann

  • Feuerwehr doppelt gefordert – Schmorbrand in Verteilerkasten & ausgelöster Heimrauchmelder

    Feuerwehr doppelt gefordert – Schmorbrand in Verteilerkasten & ausgelöster Heimrauchmelder

    Nachdem die Feuerwehr Gerstetten bereits am Vormittag zu einem Industriebetrieb ausrücken musste – dort hatte Staub die Brandmeldeanlage ausgelöst – folgten am späten Nachmittag zwei weitere Einsätze.

    Brandmeldealarm in Dettinger Lebensmittellager

    In einer Lagerhalle in Dettingen schlug ebenfalls die Brandmeldeanlage Alarm. Die ersten Einsatzkräfte stellten im betroffenen Bereich leichten Brandgeruch sowie eine leichte Verrauchung fest. Ursache war eine durchgebrannte Sicherung in einem Verteilerkasten. Das Feuer war selbst erloschen, sodass keine weiteren Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr notwendig waren. Der betreffende Bereich wurde an die Haustechnik übergeben und der Einsatz konnte zügig beendet werden.

    Ausgelöster Heimrauchmelder – Nachbarn reagieren vorbildlich

    Auf der Rückfahrt wurden die Kräfte der Abteilung Gerstetten zu einem weiteren Einsatz gerufen: Ein ausgelöster Hausrauchmelder sorgte für Besorgnis bei aufmerksamen Nachbarn. Die Ersterkundung über eine Steckleiter zeigte weder Rauch noch Flammen. In Absprache mit der Polizei wurde die Wohnungstür dennoch geöffnet. Vor Ort wurde lediglich ein piepender Rauchmelder ohne ersichtlichen Auslösegrund vorgefunden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

  • Kellerbrand in Gerstetten

    Kellerbrand in Gerstetten

    Am Donnerstagabend gegen 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Werderstraße alarmiert. 

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Unglücksort drang dichter Rauch aus den Kellerräumen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. 

    Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in den Keller vor und löschten das Feuer. Durch den Brand und Rauch entstand erheblicher Sachschaden. Verletzte Personen gab es nicht. 

    Neben der Feuerwehr aus Gerstetten und Gussenstadt waren der Gerätewagen Atemschutz aus Heidenheim, der Rettungsdienst, die Notfallseelsorge und der DRK Ortsverband Gerstetten im Einsatz.

  • Senior bei Bauarbeiten schwer verletzt

    Senior bei Bauarbeiten schwer verletzt

    Gussenstadt – Am heutigen Nachmittag kam es in Gussenstadt zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein Senior in einer Baugrube verschüttet wurde. Um 15 Uhr wurden die Feuerwehren aus Gerstetten und Gussenstadt alarmiert, nachdem das Alarmstichwort „Person in Baugrube verschüttet“ gemeldet wurde.

    Die Einsatzkräfte trafen schnell am Unfallort ein und setzten umgehend ihre Maßnahmen in Gang. Mithilfe einer Drehleiter und einer Schleifkorbtrage gelang es den Feuerwehrleuten, den Senior aus der Baugrube zu heben. Der Patient wurde anschließend an den Rettungsdienst übergeben.

    Ein Notarzt, der per Hubschrauber zum Einsatzort geflogen wurde, übernahm die medizinische Versorgung des Verletzten. Nach einer ersten Einschätzung vor Ort konnte der Senior schließlich bodengebunden mit einem Rettungswagen (RTW) in eine nahegelegene Klinik transportiert werden.

    Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch unklar und werden von den zuständigen Behörden untersucht. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um eine schnelle und effektive Hilfe zu gewährleisten.

    Fotos und Text: Kreisfeuerwehrverband Heidenheim (sf)