Kategorie: Nachrichten

  • Hauptversammlung Gesamtfeuerwehr

    Hauptversammlung Gesamtfeuerwehr

    Einsatzzahlen 2023 der Gesamtfeuerwehr Gerstetten steigen um rund 61 Prozent zum Vorjahr.

    Am Freitagabend hielt die Gesamtfeuerwehr der Gerstetter-Alb ihre alljährliche Jahreshauptversammlung 2024 ab.

    Kommandant Alexander Jooß eröffnete die Hauptversammlung mit seinem Bericht, mit den Einsatzzahlen, dem Personalstand und den erledigten Anschaffungen und denen, die in der Zukunft auf dem Plan stehen. Natürlich gab es auch einen großen Dank an die Mannschaft, die das ganze Jahr über eine überragende Leistung erbracht hat und das Jahr 2023 so gut abgearbeitet hat. Auch bedankte sich Jooß bei der Gemeindeverwaltung und Bürgermeister Roland Polaschek für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seiner Feuerwehr.

    Michael Bosch, Leiter der Jugendfeuerwehr, konnte Gutes berichten. Trotz starkem Personalabgang in der Jugendfeuerwehr konnte zum Jahresende ein Plus von 9 Jugendlichen verzeichnet werden. Somit steigt die Zahl der Jugendfeuerwehr auf stolze 104 Jugendliche (75 Jungen und 29 Mädchen), die in 5 Jugendgruppen ihren Dienst tun.

    Bürgermeister Roland Polaschek eröffnete seine Rede mit den Worten: „Hilfe kennt viele Gesichter“. Feuerwehr bedeutet 24/7 einsatzbereit zu sein, um dem Bürger in Notlagen helfen zu können. Deshalb sprach er seinen Feuerwehrmännern und Frauen besonderen Dank und Anerkennung aus, denn es ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, ein Ehrenamt wie dieses auszuüben. Vertrösten musste er die Mannschaft aus Gerstetten mit der Rückstellung der Finanzierung des neuen Gerätehauses in Gerstetten, doch wenn alles gut läuft, hofft Polaschek auf einen Spatenstich im Frühjahr 2025. Auch im Digitalfunk ist die Umstellung in den Gerätehäusern am Laufen. Polaschek beendete seine Rede mit den Worten: „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

    Kreisbrandmeister Michael Zimmermann war froh, dass im Jahr 2023 das Pandemie geschehen der Vergangenheit angehörte und man den Blick nach vorne richten konnte. Doch „durchschnaufen wäre auch mal schön“. Denn kaum war das eine abgehandelt, musste man mit Blick in die Welt mit Entsetzen feststellen, dass es immer noch brodelt und durch Kriege und Naturkatastrophen das Sicherheitsgefühl der Gesellschaft leidet. Auch bei derzeitigen politischen Themen, die aktuell immer wieder aufflammen, muss die Feuerwehr Kante zeigen, denn die Feuerwehr ist ein bunter Ort und soll dies auch bleiben. Nachholbedarf gibt es auch noch beim Thema Katastrophenschutz. Der Ausbau des Sirenennetzes im Landkreis leidet auch unter nicht ausreichender finanzieller Unterstützung des Landes. Zum Schluss dankte Zimmermann seinen Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Gerstetten sowie Roland Polaschek für gute Zusammenarbeit.

    Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Heidenheim, Thomas Jooß blickte bei seiner Rede auch in die Welt. Ob der schon 2 Jahre anhaltende Krieg in der Ukraine, das Erdbeben in der Türkei und Syrien sowie der immer weiter eskalierende Krieg im Gazastreifen oder die immer mehr werdenden Naturkatastrophen. Die „Leidtragenden sind die Bürger“. Auch bei solchen Ereignissen steht die Feuerwehr mit den anderen Katastrophenschutzbehörden immer an vorderster Front, um dem Bürger in seiner Notlage helfen zu können. Stolz war er auch verkünden zu dürfen, dass der Kreisfeuerwehrverband Heidenheim dieses Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiern kann.

    Beförderungen:

    Löschmeister: Carlo Merlini, Christoph Schauber

    Oberlöschmeister: Jürgen Junginger

    Hauptlöschmeister: Tobias Melzer, Markus Witzig

    Brandmeister: Lukas Woitsch

    Ehrungen:

    Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr Heidenheim: Matthias Briem

    Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg: Luca Bosch, Lisa Marie Ludewig, Felix Maier, Michael Metzger, Felix Nieß, Liv Sapper, Jonas Schäufele, Adriano Suppa, Jonathan Wachter

    Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim: Thomas Chodura

    Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim in Bronze: Christian Baur, Daniel Jäger, Bernd Koch, Tobias Zimmermann

    Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Bronze für 15 Dienstjahre: Horst Berthold Filp, Tobias Hofherr, Maike Keck, Daniel Mack, Holger Seeßle, Sven Tröster,Lukas Woitsch

    Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Silber für 25 Dienstjahre: Atilla Girgic

    Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Gold für 40 Dienstjahre: Volker Frisch

    Bericht und Bilder: Siegfried Falten

  • Abteilungshauptversammlung Gerstetten

    Abteilungshauptversammlung Gerstetten

    Eindeutiges Ergebnis bei der Wahl des Abteilungskommandanten der Feuerwehr in Gerstetten

    Am Freitag, den 16.2.24 eröffnete Tobias Zimmermann ein letztes Mal die Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Gerstetten. Er stellte sein Amt nach 5 Jahren Amtszeit zur Verfügung.

    Bevor Tobias Zimmermann aber abdankte ließ er das Jahr noch einmal Revue passieren und ging dabei auch auf seine Amtszeit ein, welche einige Mamut Projekte mit sich zog. Die Digitale Alarmierung wurde eingeführt und danach kam der Einsatzdienst fast zum Stillstand, die Coronapandemie war da. Die Feuerwehr musste sich auf eine völlig unbekannte Lage einstellen. Die Pandemie zwang die Wehr in kleine Gruppen zu üben. Besprechungen wurden online durchgeführt. All dies wurde von Tobias Zimmermann bestens organisiert. Auch wurden diverse Sonderaufgaben für den Landkreis übernommen wie zum Beispiel der Aufbau eines Notkrankenhauses. Ein weiterer dicker Brocken war die Planung des neuen Rettungszentrums mit DRK und Polizei zusammen. Gemeinsam mit der Gemeinde wurden verschiedene Gerätehäuser angeschaut und an unzähligen Abenden die Entwürfe diskutiert und verfeinert. Leider ist der Baubeginn aufgrund vieler laufender Projekte der Gemeinde Gerstetten nochmals verschoben worden. Zum Abschluss seiner Rede bedankte sich der Abteilungskommandant Tobias Zimmermann bei seinen Feuerwehrkameraden für die große Unterstützung. Sein besonderer Dank galt jedoch Timo Schmid, der ihm in den abgelaufenen fünf Jahren stehts ein zuverlässiger Stellvertreter war.

    Einer der größten Brocken im vergangenen Jahr war die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrmarschs. In einem kleinen Planungsteam wurde fast ein halbes Jahr lang geplant. Erstmals in der Geschichte des Kreisfeuerwehrmarschs wurde eine Radstrecke angeboten. Trotz der großen Hitze haben über 700 Teilnehmer aus nah und fern zu Fuß oder mit dem Rad Gerstetten und seine Umgebung erkundet. Alles in allem kann man auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.

    Die Personalstatistik verzeichnet in allen Bereichen einen minimalen Rückgang. Die Einsatzabteilung schrumpfte durch Austritte und Übertritte in die Altersabteilung um 5 Kameraden auf 90 Mitglieder. Die Jugendgruppe konnte insgesamt 9 Neuzugänge verzeichnen aber auch 10 Austritte. Die Gründe hierfür sind Wohnortwechsel, Berufsausbildung und Leistungsdruck in der Schule. Alles in allem ist der Personalstand jedoch stabil auf hohem Niveau.

    Zu 95 Einsätzen musste die Gerstetter Wehr im Jahr 2023 ausrücken. Das Spektrum ging von Rauchwarnmelder, Verkehrsunfälle über vollgelaufene Keller und bis zum Einfangen eines Jungbullen, welcher sich Anfang des Jahres in Gerstetten verirrt hatte.

    Turnusmäßig mussten einige Ämter gewählt werden allen voran die Wahl des Abteilungskommandanten und dessen Stellvertreter.

    Wolfgang Chodura und Gerhard Mack stellten sich für das Amt des Abteilungskommandanten zur Verfügung. In einer kurzen Vorstellungsrunde konnten beide nochmals erläutern, warum Sie dieses Amt übernehmen wollen.

    Mit 41 zu 16 Stimmen machte Gerhard Mack an diesem Abend das Rennen und wurde somit als neuer Abteilungskommandant der Abteilung Gerstetten ins Amt gewählt.

    Der bisherige stellvertretende Abteilungskommandant Timo Schmid wurde einstimmig für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.

    Des Weiteren wurden Kai Grotz als Kassierer, sowie Ute Jooß und Katja Rau als Kassenprüferinnen wiedergewählt.

    Nach den Neuwahlen zum Abteilungsausschuss, besteht dieser nun aus nachfolgenden Mitgliedern: Alexander Burger, Stefan Endres, Max Frisch, Abbas Günes, Andreas Haupt, Wolfgang Jooß, Claus Ketterle, Manuel Mack, Daniel Rau, Katja Rau, Jakob Schäufele und Marc Zimmermann.

    In den Gesamtausschuss wurden gewählt: Stefan Endres, Max Frisch, Kai Grotz, Abbas Günes, Andreas Haupt, Manuel Mack, Claus Ketterle und Timo Schmid.

    Herzlichen Glückwunsch an alle gewählten Feuerwehrkameraden.

    Durch Neueintritte und langjährige Feuerwehrmitgliedschaft wurden auch einige Kameraden befördert. Zum Feuerwehrmann auf Probe wurden, Julian Baldauf, Theo Ketterle, Michael Metzger, Jonas Schäufele befördert. Nach bestandener Grundausbildung wurden Martin Bückle, Manuel Dauner, Emilie Deissenrieder, Noyan Güder, Forian Hahn, Viktoria Hauser, Selina Kohn, Dominic Muschitz und Petra Werder zum Feuerwehrmann/frau befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Chris Gröner, Matthias Gunsilius und Wolfgang Jooß. Hauptfeuerwehrmann/frau wurden Atilla Girgic und Katja Rau.

    In ihrem Grußwort zeigte sich die stellvertretene Bürgermeisterin Elisabeth Dauner dankbar gegenüber den Angehörigen der Feuerwehr für deren Dienst an der Allgemeinheit. Auch bedankte Sie sich im Namen der Gemeinde beim ausgeschiedenen Abteilungskommandant Tobias Zimmermann für die großartige Zusammenarbeit. Frau Dauner bedauerte das vom Bund leider kein Nachfolger für den mittlerweile 43 Jahre alten Schlauchwagen beschafft wird. Aufgrund seiner Notwendigkeit und dem entsprechenden Alter hat der Gemeinderat bereits einen Zuschussantrag für die Ersatz-Beschaffung eines „Gerätewagen Transport“ beim Land Baden-Württemberg gestellt. Das geplante Fahrzeug kann zukünftig nicht nur Schlauchmaterial zur Einsatzstelle bringen, sondern auch individuell, je nach Einsatzbedürfnis, beladen werden.

    Kommandant Alexander Jooß appellierte in seinem Grußwort an die Mannschaft für mehr miteinander. Im Jahr 2023 ist die Feuerwehr zu mehr Einsätzen gerufen worden als üblich. Um diese Einsätze fachgerecht abarbeiten zu können sei es unerlässlich eine gut ausgebildete Mannschaft hinter sich stehen zu haben und ging dabei auf den Übungsbesuch ein.

    Kommandant Jooß erläuterte kurz die abteilungsübergreifenden Themen der Gerstetter Feuerwehr. Im letzten Jahr wurde ein Konzept erarbeitet zum Thema Black-out. Hierbei wurde die Möglichkeit eines Totalausfalls der Infrastruktur und deren Folgen für die Bevölkerung diskutiert und entsprechende Abhilfemaßnahmen konzeptioniert.

    Die Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeugs in Gussenstadt wurde beauftragt und wird voraussichtlich bereits im November ausgeliefert.

    Des Weiteren informierte Alexander Jooß über den aktuell laufenden Umbau der Funktechnik auf Digitaltechnik. Sowie über die Beschaffung neuer Einsatzuniformen welche in diesem Jahr durchgeführt wird.

    Jooß bedauerte das aktuell kein Neubau möglich ist, zeigte aber auch Verständnis für die erneute Verschiebung und bedankte sich für die offene und ehrliche Kommunikation seitens der Gemeinde. Abschließend bedankte sich Kommandant Jooß bei Tobias Zimmermann für die geleistete Arbeit als Abteilungskommandant und für die gute Zusammenarbeit.

    Timo Schmid übergab zum Versammlungsende ein kleines Dankeschön an Tobias Zimmermann und bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren.

  • Hauptübung der Blaulichtorganisationen in Heuchlingen

    Hauptübung der Blaulichtorganisationen in Heuchlingen

    Am Samstag den 28. Oktober fand in Heuchlingen die Hauptübung der Feuerwehr gemeinsam mit der Ortsgruppe des DRK statt.

    Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte über ihre digitalen Meldeempfänger zum Malergeschäft Leber gerufen. Die Übungsannahme war, dass es im Gebäude zu einem Brand gekommen ist. Beim Eintreffen der Retter am Übungsort waren noch vier Personen im Gebäude. Durch drei Trupps unter Atemschutz und auch mit Unterstützung der Gerstetter Drehleiter konnten alle Verletzten gerettet und zur Versorgung an die Helfer der DRK Ortsgruppe übergeben werden.

    Unter Beobachtung zahlreicher Zuschauer konnte die Heuchlinger Hauptübung zügig und sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Herzlicher Dank gilt dem Malergeschäft Leber für die Bereitstellung des Übungsobjekt, allen Einsatzkräften von Feuerwehr und DRK, sowie der Bevölkerung für das Interesse an der Arbeit Ihrer ehrenamtlichen Blaulichtorganisationen.

  • Marktcafé

    Marktcafé

    Am 11. Oktober lädt die Abteilung Gerstetten und der Förderverein zum traditionellen Marktcafé in das Feuerwehrhaus in Gerstetten ein.

  • Feuerwehr freut sich über starke Mitgliederzahlen und ein neu geplantes Domizil

    Feuerwehr freut sich über starke Mitgliederzahlen und ein neu geplantes Domizil

    Für Freitag, den 24. Feb. 2023, lud Alexander Jooß zu seiner ersten Hauptversammlung als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten ein. Leider konnte er die Versammlung wegen Krankheit nicht selbst führen, weshalb sein Stellvertreter Marc Zimmermann die Sitzung leitete. Begrüßen konnte er im Saal der Feuerwache Gerstetten die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Dauner, Vertreter des Gemeinderates, den Leiter des Polizeipostens Gerstetten, Vertretern des DRK der Ortsgruppe Gerstetten, den Kreisbrandmeister Michael Zimmermann sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Joos.

    Bericht des Kommandanten

    Die Personalstatistik zeigt in allen Bereichen ein Wachstum. Die Einsatzabteilung konnte trotz Austritten und Übertritten in die Altersabteilung einen Zuwachs um 17 Kameraden auf nunmehr 234 Mitglieder verzeichnen. Die Jugendgruppen konnten insgesamt um vier Mitglieder zulegen und stellen damit wie schon die letzten Jahre die mit Abstand größte Jugendfeuerwehr im Landkreis. Auch die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung haben ein Plus von vier Kameraden verzeichnet.

    Die Einsätze sind gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt wurde die Wehr zu 70 Einsätzen gerufen. Das Spektrum ging über Zimmerbrände, Verkehrsunfälle, vollgelaufene Keller, Türöffnungen für Menschen in medizinischer Notlage (Amtshilfe für die Polizei), aber auch einen Absturz eines Kleinflugzeuges bei Altheim, bei dem zwei Menschen ihr Leben verloren haben. Einsätze wie Flächenbrände oder Brände landwirtschaftlicher Maschinen seien dabei herausfordernd gewesen, da die Einsatzstellen fernab eines Hydrantennetzes zur Löschwasserversorgung gewesen sind.

    Kritisch zu betrachten ist nach wie vor die Tagesverfügbarkeit. Die Zeit, in der die wenigsten Einsatzkräfte am Ort sind, da sie deren Arbeitslatz nicht am Ort oder im Gemeindegebiet haben, weist mit Abstand das größte Einsatzaufkommen auf. Dieser Trend hält seit Jahren an und man hoffe dem entgegentreten zu können und Bürgerinnen und Bürger, die ihren Arbeitsplatz innerhalb der Gemeinde haben, für die Feuerwehr begeistern zu können.

    Erfreulich sei, dass die Abteilung Gussenstadt deren LF 8/6 durch ein modernes LF 10 ausschreiben konnte. Den Zuschlag erhielt dabei die Fa. Ziegler aus Giengen an der Brenz. Sie hatte als einziges ein Angebot abgegeben.

    Die Gesamtwehr und insbesondere die Abteilung Gerstetten arbeiteten zusammen mit den Architekten und der Gemeindeverwaltung an dem Neubau der Feuerwache am Ortsausgang von Gerstetten in Richtung Heidenheim. Dort wird aktuell bereits an der neuen Unterkunft für den Rettungsdienst mit deren Rettungswagen sowie dem Polizeiposten Gerstetten gebaut. Ziel für die Feuerwache sei es, die Zuschüsse Anfang 2024 zu beantragen.

    Zimmermann schloss seinen Bericht mit dem Dank an all jene, welche die Feuerwehr unterstützen und stets eine gute und gesunde Heimkehr aus Übung und Einsatz.

    Bericht des Jugendwart

    An Tobias Melzer, stellvertretender Jugendwart, war es, den ebenfalls krank zuhause gebliebenen Michael Bosch zu vertreten. In seinem Bericht führte er durch die Highlights der durchgeführten Veranstaltungen aller Jugendgruppen. Hier ging es von LAN-Partys über Wasserrutschen zusammen mit dem DLRG Ortsgruppe Gerstetten, einem Kasino-Abend, der Abnahme der Jugendflamme (eine Leistungsprüfung der Jugendlichen), 24h-Dienste bis hin zur Hauptübung, welche in Dettingen stattgefunden hatte. Dort galt es einen Brand im Schulgebäude sowie einem Verkehrsunfall auf dem Vorplatz der Lindenhalle zu bewältigen. Zahlreiche Zuschauer fanden sich hierbei ein, um die Leistungen des Feuerwehrnachwuchses Tribut zu zollen. Zurecht kann man auf diese Jugendfeuerwehr stolz sein – und das sind wir auch!

    Bericht Alters- & Ehrenabteilung

    Wilhelm Banzhaf berichtete über die Aktivitäten der Alters- und Ehrenabteilung, welche sich auf die Kameradschaftspflege konzentriete. Die Veranstaltungen seien gut besucht, es könnten aber gerne noch mehr sein, so Banzhaf.

    Dass die Feuerwehr-Veteranen doch recht jung geblieben sind, zeigen die Kameraden gerne. Jüngst wurde zur schnelleren Kommunikation, beispielsweise Absagen von Wanderungen bei schlecht Wetter, kurzerhand eine WhatsApp-Gruppe gegründet, worüber sich alle untereinander auf dem Laufenden halten können.

    Wahlen

    Die reguläre Amtszeit eines Kommandanten, bzw. Stellvertreters, beläuft sich auf fünf Jahre. Da Marc Zimmermann 2018 zum stellvertretenden Kommandanten gewählt wurde, stand heuer die Wahl zu diesem Amt an. Mit einem ausgezeichneten Votum wurde Zimmermann für weitere fünf Jahre wiedergewählt.

    Ehrungen

    Aufgrund von Leistungen und Dienstjahren wurden einige Kameraden geehrt.

    Das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbanden Heidenheim in Bronze erhielt Hans-Jürgen Stängle.

    Für 15 Jahre Feuerwehrdienst erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze Kai Grotz, Patrick Heinzmann, Peter Haible sowie Tobias Melzer.

    Für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurde Michael Zimmermann das Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Silber verliehen.

    Satte 40 Dienstjahre weisen die Kameraden Gerhard Mack und Jörg Zimmermann auf, wofür sie mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen Baden-Württemberg in Gold ausgezeichnet wurden.

    Personal

    Für die Präsentation der Personalveränderungen musste wegen den Übertritten aus der Jugendfeuerwehr sowie Neueintritten eine eigene Folie gezeigt werden, da der Platz auf einer nicht ausgereicht hatte.

    Aus der Jugendfeuerwehr wurden in den aktiven Einsatzdienstdienst übernommen: Julian Baldauf, Noyan Güder, Theo Ketterle, Marika Knaut, Lucy Mai Ströhle, Joram Zimmermann.

    Neueintritte in die Wehr sind: Martin Bückle, Fabian Clement, Manuel Dauner, Emilie Deissenrieder, Merle Deissenrieder, Elisa Hagstotz, Florian Hahn, Jens Hellmich, Danja Jooß, Selina Kohn, Leonhard Köpf, Natalie Kraus, Tobias Kugler, Cedric Leuschner, Lia Lindner, Jonas Prem, Maximilian Sannwald, Elias Vogel, Patrick Vogel, Jan Zimmermann.

    Nicht mehr zum Berichtjahr zählend, da nach dem 31. Dezember 2022, aber nicht weniger wichtig in 2023, sind die Neueintritte von: Benedikt Mack, Dominic Muschitz, Petra Werder, Max Wöhrle.

    Aus der Einsatzabteilung sind in die Alters- und Ehrenabteilung gewechselt: Herbert Bosch, Martin Karle, Jürgen Mack, Hans Jürgen Schwäble.

    Aus dem Feuerwehrdienst entlassen oder ausgetreten sind: Nils Fynn Bergmann, Alper Dogan, Larissa Kraus, Daniel Rapp, Kay Robin Schlatterer, Niklas Thiel, Sina Walther.

    Peter Maier wurde zum Hauptlöschmeister befördert, Alexander Jooß zum Brandmeister.

    Grußworte

    In ihrem Grußwort zeigte sich die stellvertretene Bürgermeisterin Elisabeth Dauner dankbar gegenüber den Angehörigen der Feuerwehr für deren Dienst an der Allgemeinheit. Zeiten wie diese, überschattet durch den Krieg in der Ukraine, einer gesellschaftlich schwindenden Bereitschaft dem Nächsten zu helfen, sei es wichtiger denn je, hier aus politischer Sicht der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates die Kameraden der Feuerwehr nach Kräften zu unterstützen. Zu bemängeln sei leider das seit Jahren ausstehende Fahrzeug des Katastrophenschutzes, der Schlauchwagen, welches der Bund nun zurückgezogen habe.

    Ebenfalls an die Politik appellierend wandte sich Michael Zimmermann in seinem Grußwort als Kreisbrandmeister an die Versammlung. Die Gewalt gegen Einsatzkräfte sei nun leider auch im Landkreis Heidenheim angekommen. Dafür habe er in keinster Weise Verständnis und fordert hier ein klares Signal und Durchgreifen der Politik. Die Feuerwehren haben mit den Aufgaben der Brandabwehr, technischen Hilfeleistung, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz gerade genug zu tun, als dass es Übergriffe auf die hilfeleistenden Personen auch noch brauche.

    Sonstiges

    Zur Stärkung des Führungsstabes des Landkreises Heidenheim wurden aus der Feuerwehr Gerstetten in den Stab berufen: Wolfgang Chodura, Bernd Jooß, Jan Simon Kupferschmid, Marc Zimmermann, Tobias Zimmermann.