Helfen macht Schule – Helfertag 2017

GERSTETTEN. Am 27. Oktober war es für rund 230 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-6 des Gerstetter Bildungszentrums wieder soweit: Die Feuerwehrabteilung Gerstetten und die DRK-Ortsgruppe Gerstetten nahmen zum zweiten Mal am landesweiten „Helfertag“ teil und boten den Schülerinnen und Schülern wieder einen besonderen Vormittag rund um das Thema Helfen.

Nach einer kurzen Begrüßung der Rektorin Eva Grech und den Organisatoren Timo Schmid (Leiter der Jugendfeuerwehr), Claudia Prinzing (stellvertretende Leiterin des Jugendrotkreuzes) und Stefanie Kolb (Leiterin des Schulsanitätsdienstes der Werkreal- und Realschule), starteten die Klassen 3 und 4 um 8.00 Uhr mit dem vorbereiteten Stationslauf.

An sechs der insgesamt 12 Stationen war dabei die Feuerwehrabteilung Gerstetten mit neun Aktiven und vier Mitgliedern der Jugendfeuerwehr präsent.

Die Schülerinnen und Schüler konnten hier zum Thema „Retten“ mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät in Form von Schere und Spreizer Tennisbälle versetzen und Wasserbecher umschütten. An der Station „Bergen“ wurde ein Ball mittels Hebekissen durch ein Labyrinth bewegt und ein Modellhaus bei der Station „Treffen“ mit einem D-Schlauch „gelöscht“. Auch die Vorstellung und das Anprobieren der Schutzkleidung und die Kommunikation mit Hilfe von Funkgeräten kam an den Stationen „Schützen“ und „Kommunizieren“ nicht zu kurz. Unter dem Motto „Löschen“ wurde im Chemiesaal der Realschule schließlich auch die Entstehung von Feuer und welche Gefahren das Feuer mit sich bringt vermittelt. Zudem wurde gezeigt, wie Feuer richtig gelöscht werden kann.

Weitere sechs Stationen wurden von der DRK-Ortsgruppe Gerstetten vorbereitet, welche mit vier Aktiven und 12 Schulsanitätsdienstlern, sowie Mitgliedern des Jugendrotkreuzes vertreten war.

Neben dem Notruf, um die es bei der Station „Rufen“ ging, konnten die Kinder an der Station „Verbinden“ den Fingerkuppenverband üben, bei „Transportieren“ einen Bevölkerungsschutz Krankentransportwagen (B-KTW) und einen Mannschaftstransportwagen (MTW) von innen kennen lernen und bekamen bei „Helfen“ gezeigt, wie man einer verletzten Person eine Decke unterlegt. Zudem bekamen die Schülerinnen und Schüler bei den Stationen „Versorgen“ und „Pflegen“ einen Einblick in die Situation von Menschen mit Sehschwäche und das Leben im Rollstuhl.

Um 10.20 Uhr wurde der Stationslauf für die Klassen 3 und 4 mit dem Martinhorn der Feuerwehr beendet und es folgte eine weitere Runde mit den Fünft- und Sechstklässlern der Förder-, Werkreal- und Realschule.

Ein besonderer Dank gilt allen Organisatoren und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr und des DRKs Gerstetten, dem Hausmeister Herrn Löser, der Bereitschaft Niederstotzingen für die Bereitstellung des B-KTWs und dem privaten Pflegeheim Filpe für das Ausleihen der Rollstühle, sowie den großzügigen Spenden von Herrn Dörflinger („EDEKA“), der Bäckerei Günther, des Getränkemarkts Junginger und der Lärchen Apotheke.

Bilder: DRK Gerstetten

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