Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Am Freitag, den 01.03.2019 fand im Gerstetter Gerätehaus die Hauptversammlung der Gesamtjugendfeuerwehr Gerstetten statt.

Jugendfeuerwehrwart Michael Bosch begrüßte die Jugendlichen, Betreuer und alle Gäste, die am Abend den Weg nach Gerstetten gefunden hatten. Unter den Gästen waren unter anderem Bürgermeister Roland Polaschek, sowie die Ortsvorsteher der vier Ortsteile Gerstettens. Auch der Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Wiedenmann war zur Hauptversammlung gekommen.

Die Jugendfeuerwehr hatte 2018 ein sehr aufregendes und aktives Jahr. Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr gingen von Fahrradtouren, über Bootsfahrten auf der Brenz bis zu einem Tagesauflug einer Jugendgruppe nach München, bei der unter anderem die Flughafenfeuerwehr des Münchner Flughafens besichtigt wurde. Außerdem waren sowohl, das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Nattheim als auch die gemeinsame Hauptübung der Jugendfeuerwehr Highlights des letzten Jahres.

Der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehr erhöhte sich im letzten Jahr von 75 Jugendlichen auf insgesamt 88 Mitglieder. Besonders erfreut zeigte sich Michael Bosch darüber, dass die Jugendfeuerwehr auch für Mädchen immer interessanter werde und sich der Anteil an Mädchen in der Jugendfeuerwehr auf fast ein Drittel erhöht habe.

Nach dem Bericht des Jugendfeuerwehrwartes durften auch die Jugendgruppenleiter Tobias Melzer (JG Dettingen), Timo Schmid (JG Gerstetten), Simon Junginger (JG Gussenstadt) und Holger Seeßle (JG Heldenfingen-Heuchlingen) ihre Berichte vortragen.

Auch sie erzählten von ihren vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr und berichteten im Detail von den Übungsdiensten, den Ausflügen und sonstigen Aktivitäten in den Jugendgruppen.

Die Entlastung der Amtsträger nahm Bürgermeister Polaschek vor. Er lobte die Arbeit aller Helfer in der Jugendfeuerwehr und zeigte sich stolz, dass die Jugendfeuerwehr Gerstetten die mit Abstand größte des Landkreises sei.

Auch der Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Wiedenmann lobte die Arbeit in der Jugendfeuerwehr und die stärke der Jugendfeuerwehr. Eine so hohe Mitgliederzahl sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.

Als fünfter Tagesordnungspunkt standen die Neuaufnahmen der neu dazu gekommenen Jugendlichen auf dem Programm. Und das waren 2018 so viele wie seit langer Zeit nicht mehr. Insgesamt 28 Jugendliche kamen im vergangenen Jahr neu zur Gerstetter Jugendfeuerwehr. Alle neuen JF’ler wurden per Handschlag in die Jugendfeuerwehr aufgenommen und bekamen auch gleich ein kleines Willkommensgeschenk.

Im Anschluss bekamen Felix Brendle von der Jugendgruppe Heldenfingen-Heuchlingen, Alper Dogan aus der Jugendgruppe Gerstetten und Lukas Maier aus der Jugendgruppe Dettingen die Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg überreicht.

Die Traditionsnadel wird  Mitgliedern der Jugendfeuerwehr als Dank für ihre langjährige Mitgliedschaft verliehen, wenn sie in die Einsatzabteilung wechseln.

Der siebte Punkt auf der Tagesordnung waren die Wahlen. Für die Jugendgruppe Gerstetten wurde ein neuer Jugendgruppenleiter gesucht. Timo Schmid gab sein Amt nach 3 Jahren ab. Als Nachfolger stellte sich Alexander Jooß zur Wahl, welcher einstimmig gewählt wurde. Auch in der Gussenstadter Jugendfeuerwehr stand ein Führungswechsel an. Der stellvertretende Jugendgruppenleiter Jonas Mauthner gab sein Amt ab, da er in Gussenstadt in die Abteilungsführung wechselte. Für ihn wurde Marc Burger zum stellvertretenden Jugendgruppenleiter gewählt. In der Jugendgruppe Heldenfingen-Heuchlingen stand ein kompletter Führungswechsel an. Katharina Braunmiller und Holger Seeßle, die die Jugendgruppe 2013 gründeten gaben ihr Amt nach 5 Jahren ab. Als Nachfolger wurden Carlo Merlini (Jugendgruppenleiter), sowie Christoph Schauber und Sven Kleiner (beide stellv. Jugendgruppenleiter) gewählt.

Zum Abschluss bedankte sich Michael Bosch noch einmal bei den Jugendgruppenleitern, sowie allen Helfern in der Jugendfeuerwehr für Ihre Arbeit. Besonders bedankte er sich bei Katharina Braunmiller und Holger Seeßle dafür, dass sie die Jugendgruppe Heldenfingen-Heuchlingen ins Leben gerufen und die ersten fünf Jahre aufgebaut und begleitet haben.

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